Glück


Glück
Glück Sn std. (13. Jh.), mhd. g(e)lücke, mndd. gelucke, mndl. geluc(ke) Stammwort. Herkunft unklar. Nach Sanders Bedeutungsübertragung aus afrz. destinée, das einerseits "Festsetzung, Bestimmung, Beschluß", andererseits "christliches Fatum" bedeutet. So zuerst in andfrk. * gilukki zu andfrk. lūkan "schließen", danach auch "beschließen, festsetzen, bestimmen". Zu g. * lūk-a- Vst. "schließen". Verb: glücken, beglücken; Adjektive: (un)glücklich, glückselig; Präfigierung: Unglück mit der Präfixableitung verunglücken.
Sanders, W.: Glück (Köln 1965), insbesondere S. 236-261;
Winzer, R. DZPh 14 (1966), 1100-1112;
HWPh 3 (1974), 679-707;
Röhrich 1 (1991), 558-560. deutsch gz.

Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache. 2013.